Freitag, 9. November 2018

Il dolce far niente...

Diesen Satz hat jeder schon mal irgendwo gehört. Doch was genau bedeutet er eigentlich? In diesem Artikel habe ich die Antwort mithilfe eines kleinen Glücksbringers zusammengefasst... ;)

(Hinweis: Der Artikel enthält unbezahlte Werbung).


  


Übersetzen lässt sich der italienische Ausdruck recht einfach: Die Rede ist vom "süßen Nichtstun". Die Italiener sind Meister darin und so schnell macht ihnen das auch keiner nach. Versuchen sollten wir es dennoch!


Gerade in der heutigen Zeit, in der Hektik und ständige Erreichbarkeit auf der Tagesordnung stehen, erscheint das dolce far niente wie ein unnötiger Zeitfresser. Oft wird das süße Nichtstun einfach mit "faul sein" abgetan. Kein Wunder, denn unser Alltag ist von Schnelllebigkeit geprägt. Viele von uns haben längst verlernt, zu entspannen. Wir haben einfach vergessen, wie das Leben im Hier und Jetzt funktioniert und haben "keine Zeit" für unproduktive und völlig überbewertete Dinge wie kleine Verschnaufpausen. Der Rubel muss schließlich rollen.


Hier könnten wir uns von den Italienern eine Scheibe abschneiden, denn in ihrem Land ticken die Uhren etwas langsamer. Nicht nur, dass man dort insgesamt etwas nachsichtiger ist (Kommt der Bus zu spät, dann ist das eben so. Erscheint man zu spät zu einer Verabredung, wirft niemand einen mahnenden Blick auf die Uhr. Erscheint der Handwerker einen Tag später, so wird er seine Gründe gehabt haben, usw.). Die Italiener sind außerdem Künstler darin, sich vielen kleinen Freuden des Lebens hinzugeben, wann immer ihnen danach ist. Sie lieben das dolce far niente und würden es für nichts in der Welt aufgeben. Ich finde, wir sollten uns ab und zu ein Beispiel daran nehmen.

 
Deshalb habe ich diese Botschaft auf eines von insgesamt sechs Schlössern des Unternehmens MyLock.World gravieren lassen. Anschließend nahm ich den kleinen Glücksbringer mit nach Sardinien und holte ihn jedes Mal dann aus seinem schwarzen Samtbeutelchen, wenn ich das Gefühl hatte, mich gerade mitten im süßen Nichtstun zu befinden. Und wie ihr gleich sehen werdet, kam da ganz schön was zusammen!




Essen spielt in Italien bekanntlich eine große Rolle. Gerade fürs Abendessen kommt nicht selten die ganze Familie zusammen. In geselliger Runde schlemmt man sich dann gemeinsam durch die verschiedenen Gänge, ohne dabei auf die Uhr zu schauen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob das Abendessen in einem Restaurant oder daheim stattfindet, oder ob kleine Kinder dabei sind. Und auch wenn der typische Italiener gern telefoniert: Beim Essen beachtet er sein Handy nicht, sondern genießt, gönnt sich dabei einen guten Wein und diskutiert im Kreise der Familie ausgelassen über Sport, Politik und Gott und die Welt.


Beim Essen Kalorien zählen? Ma no! Obwohl die Italiener sehr auf ihr Äußeres achten, hält sich beim gemeinsamen Essen niemand zurück. Schließlich geht es dabei wie oben erwähnt um viel mehr, als nur um das Essen an sich. Außerdem sind die Italiener uns weit voraus wenn es darum geht, eine gute Figur zu machen - Und zwar egal mit welchem Gewicht. Die Italiener nennen es übrigens "fare una bella figura". Auch ein Eis zwischendurch gehört somit zum dolce far niente!


 
Am Strand lässt sich das süße Nichtstun natürlich besonders gut zelebrieren. Unter freiem Himmel ist es eine Wohltat für Körper, Geist und Seele, einfach mal nichts zu tun, außer sich die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen, die salzige Meeresbrise einzuatmen und dem Rauschen der Wellen zu lauschen. Dafür braucht der Italiener weder ein Buch, noch Musik in den Ohren. Er lässt einfach die Seele baumeln, tankt dabei Serotonin und vergisst die Zeit um sich herum. Nicht umsonst gelten die Menschen im Süden als zufriedener und werden oft sogar überdurchschnittlich alt!


Kleine Kaffeepause gefällig? Na klar, schließlich spielt das beliebte Heißgetränk auch in unserem Alltag eine wichtige Rolle. Mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Während wir vor allem unter der Woche die Coffee-to-go-Variante bevorzugen, nehmen sich die Italiener Zeit für ihren Kaffee. Morgens trinken sie ihn zwar auch im Stehen an der Bar, doch im Laufe des Tages genießen sie das schwarze Gold an einem Sitzplatz. Dabei beobachten sie mit Vorliebe ihr Umfeld, lesen in Ruhe eine Zeitschrift oder tauschen sich mit dem Tischnachbarn über aktuelle Themen aus.

Das süße Nichtstun steckt also in vielen Dingen des Lebens und findet sich oft in Kleinigkeiten wieder. Jeder sollte sich hin und wieder Ruhepausen dieser Art schaffen. Zeitstillstand kann so entspannend sein...

Machen wir es den Italienern einfach nach und gönnen uns jeden Tag eine kleine Besonderheit: Ein leckeres Eis in der Mittagspause oder einen Cappuccino, den wir dann ganz bewusst genießen. Wir sollten öfter in eine Welt abtauchen, in der wir mal nicht erreichbar sind und nicht ständig in den Terminkalender schauen. Man muss nicht immer alles sofort erledigen, sondern kann sich auch einfach mal treiben lassen, die Augen schließen und entspannen. Völlig egal, ob die Sonne scheint oder es aus Eimern schüttet. 

Und was den wohlverdienten Jahresurlaub angeht: Lasst das Handy einfach mal im Hotel liegen. Urlaubsbilder könnt ihr auch daheim noch mit Familie und Freunden teilen. Konzentriert euch stattdessen viel mehr auf das, was sich gerade um euch herum abspielt. Atmet die warme Sommerluft ein, nehmt die Geräusche um euch herum wahr, spürt die Sonne auf eurer Haut und genießt die schönste Zeit des Jahres. Schließlich geht sie schneller rum, als man gucken kann und ehe man sich versieht, sitzt man schon wieder im Flieger auf dem Weg nach Hause...


In diesem Sinne ein ruhiges und entspanntes Wochenende!

Wenn ihr auch an einer besonderen Reiseerinnerung interessiert seid, schaut euch mal im Shop von MyLock.World um. Dort findet ihr nicht nur typische Liebesschlösser, sondern auch ausgefallene Varianten und Glücksbringer! Je nach Anlass kann man die Schlösser dann beliebig personalisieren lassen. Außerdem bietet die App des Unternehmens die Möglichkeit, eure Liebes-/Freundschaftsschlösser mit Freunden, Bekannten und Familienangehörigen zu teilen. 


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