Dienstag, 11. April 2017

Ein Wochenende in Venedig - Lohnt sich das überhaupt?

Das wurde ich mehr als einmal gefragt. Die Antwort hierauf lautet: Ja, es lohnt sich definitiv! 

Eine gute Planung ist bei einem Kurztrip natürlich die halbe Miete. So haben wir ohne Stress alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Und das war nicht wenig! :)

In diesem Artikel gibt es nähere Infos zu unserer Planung und ein paar nützliche Tipps!





Natürlich sind 48 Stunden wenig Zeit, um eine Stadt wie Venedig zu erkunden. Ein Grund mehr, schon im Vorfeld zu planen, wie man vor Ort das Beste für sich herausholen kann! Wir wollten in der kurzen Zeit möglichst viel sehen, und das am liebsten stressfrei. Doch ist das überhaupt möglich? Ja, das ist es! Wenn man ein paar wesentliche Dinge beachtet, lässt sich viel wertvolle Zeit einsparen und einem entspannten Kurztrip steht nichts mehr im Wege. Aber der Reihe nach!



Der Flug
Von Düsseldorf aus erreicht man die Lagunenstadt in nur 1:15 Flugstunden. Mit etwas Glück ergattert man eine Maschine, die früh startet und am Abreisetag erst am späten Nachmittag/Abend zum Heimatflughafen zurückfliegt. Oft lohnt es sich daher nicht nur preislich, die Flüge verschiedener Airlines miteinander zu vergleichen!


Gepäck + Check-in
Für einen Wochenend-Trip bietet es sich auf jeden Fall an, auf große Gepäckstücke zu verzichten und stattdessen ausschließlich mit Handgepäck zu reisen. So erspart man sich nicht nur die lästige Gepäckaufgabe sondern kann auch nach der Landung direkt aus dem Flieger steigen und das Kofferband links liegen lassen. Gerade in Venedig gibt es außerdem weitaus schöneres, als das schwere Gepäck über die unzähligen Brücken und engen Gassen bis zum Hotel zu schleppen! 

Noch mehr Zeit lässt sich einsparen, wenn ihr den Check-in selber (entweder online oder über die App der jeweiligen Airline) vornehmt. So könnt ihr am Flughafen direkt zu den Sicherheitskontrollen durchspazieren!


Der Transfer
Schon im Vorfeld habe ich die Buslinie herausgesucht, mit der man vom Flughafen Marco Polo aus nach Venedig kommt: Es ist die Linie 5! Ihr findet den Bus direkt am Ausgang des Flughafens auf der linken Seite. Der Transfer dauert nur etwa 20 min.


Zurechtfinden in Venedig
Es heißt, wer sich in Venedig nicht mindestens einmal verläuft, der war nicht da. Und da ist was dran!
Die vielen, schmalen Gassen ähneln einem Labyrinth und viele von ihnen sind in den Stadtplänen der Hotels gar nicht erst eingezeichnet. Da kann eine gute Reiseführer-App hilfreich sein! Der Vorteil solcher Apps ist, dass die Karten im Vorfeld heruntergeladen, und sodann vor Ort offline genutzt werden können. 


Hotel
Natürlich gibt es auf dem italienischen Festland eine Großzahl an Hotels, die nicht nur günstiger sind, sondern für den Preis auch meist etwas mehr zu bieten haben, als die Hotels mit direkter Lage in Venedig. Fakt ist aber auch, dass die ständige Überfahrt zur Insel und zurück ein unnötiger Zeitfresser ist. Somit war für uns von Anfang an klar, dass wir ein Hotel im Zentrum von Venedig buchen. Auf die zubuchbare Verpflegung haben wir bewusst verzichtet. Stattdessen gab es morgens beim Bäcker ein leckeres Croissant und einen Cappuccino für unterwegs und am Mittag, Nachmittag und Abend meist Pizza und Eis auf die Hand. ;)


Tickets für die Wasserbusse
Einige Tage vor Reiseantritt haben wir uns auf dieser Seite schon ein passendes Kombi-Ticket für die Nutzung der Wasserboote in Venedig herausgesucht. Im Anschluss an die Online-Buchung druckt man nur noch eine Bestätigung aus. Diese legt man dann entweder bei den Schaltern am Flughafen vor, oder aber man tippt den auf der Buchung stehenden Zahlencode in einen der Automaten außerhalb des Flughafengebäudes ein. In beiden Fällen erhaltet ihr dann einen Fahrausweis. Gerade letzteres spart natürlich Zeit, wenn die wenigen Schalter am Flughafen mit Touristen überfüllt sind. 

Die Tickets vor Ort kosten übrigens nicht mehr als im Internet, falls ihr diese ganz normal an den Schaltern im Flughafengebäude kaufen wollt.


Sehenswürdigkeiten
Macht euch im Vorfeld eine grobe To-Do-Liste mit den Dingen, die ihr auf jeden Fall sehen wollt. Überlegt euch, wie ihr diese zeitlich am besten miteinander verbinden könnt und plant nicht zu knapp bemessen. Schaut, welche Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen. Möchtet ihr bestimmte Gebäude besichtigen, erkundigt euch vorab über die jeweiligen Öffnungszeiten! 

Hier findet ihr übrigens den Plan für die Wasserboote! Ich habe mir schon im Vorfeld die Fährverbindungen nebst den jeweiligen Überfahrt-, bzw. Laufzeiten (via Google Maps) zu den verschiedenen Inseln und Sehenswürdigkeiten notiert und konnte so besser planen. Danach sah meine To-do-Liste zunächst so aus:

Freitag (Anreisetag, Ankunft in Venedig um 18:00 Uhr)  
  • Markusplatz
  • Markusdom
  • Dogenpalast (von außen) 
  • Seufzerbrücke


Samstag (kompletter Tag zur freien Verfügung)


Sonntag (Abreisetag, Abflug um 16:45 Uhr)


Tatsächlich aber haben wir die Rialtobrücke schon am Ankunftstag auf dem Weg zum Markusplatz bestaunen können. Auch die Friedhofsinsel San Michele konnten wir um einen Tag vorziehen, sodass wir am Abreisetag spontan noch einmal die Dinge abklappern konnten, die uns besonders gut gefallen haben. Zwischendurch haben wir übrigens immer mal wieder auch Zeit mit süßem Nichtstun in der Sonne verbracht! 


Weitere Tipps und Infos zu der märchenhaften Lagunenstadt findet ihr hier!


Kommentare:

  1. Das liest sich sehr interessant! Ich glaube, ich muss da auch mal hin...

    LG
    Katerchen

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  2. Hallo Nina, ganz tolle Tipps, die Du da hast. Fahre Ende August zum Gardasee und wollte auch einen Tag nach Venedig. Da kommen deine Tipps wie gerufen:-)

    LG Martin (vom Kochkurs)

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