Samstag, 1. Oktober 2016

Der Naturpark Biderosa und seine 5 Strände

Für heute stand der Naturpark Biderosa auf unserem Plan: Ein grünes, duftendes Paradies für Wanderer, Naturliebhaber und Freunde von menschenleeren, weißen Sandstränden!






Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns an diesem Morgen auf den Weg. Ich hatte zuvor nicht besonders viele Informationen über den Park sammeln können und war somit gespannt, was uns erwartet. Über einen sandigen Pfad erreichten wir schließlich einen Parkplatz mit einem Informationsstand. 

Der Zutritt ist kostenpflichtig und berechnet sich nach Anzahl von Pkw und Besucher. Pro Pkw zahlt man 12,00 Euro und für jede darin sitzende Person jeweils einen weiteren Euro. Man erhält im Anschluss eine Übersichtskarte, mit der man sich in der Anlage orientieren kann. Eine etwas holprige Piste führt schließlich in den Park hinein.


Insgesamt erstreckt sich die grüne Oase über eine Fläche von 860 Hektar und verfügt über fünf naturbelassene, wunderschöne Strandabschnitte. Zusätzlich gibt es zwei Seen, an deren Ufer man eine beachtliche Pflanzenvielfalt bestaunen kann.

Über ruckelige Schotterwege fährt man immer weiter durch das atemberaubende Paradies. Der Natur zuliebe sind hier nur 140 Autos pro Tag zugelassen und die erlaubte Geschwindigkeit auf 20 km/h begrenzt. 


Der Weg führt durch etliche kleine Pinienwälder, deren Zapfen überall auf dem sandigen Boden verteilt liegen. Bunte Schmetterlinge flattern ausgelassen durch die Luft und zwitschernde Vögel fliegen von Ast zu Ast. Es gibt extra ausgeschilderte Plätze, an denen man die Vogelvielfalt besonders gut beobachten kann. Hierzu zählen unter anderem Flamingos, Kormorane und verschiedene Reiherarten. 

Der erste See, den man auf dieser Route passiert, ist der Stagno die Sa Curcurica. Still und klar glitzert in der Sonne. Man kann sich an dem Panorama mit den vielen Wacholderbäumen, Korkeichen, Kakteen und bunten Blumen kaum satt sehen. 

Die Strände des Naturparks bestehen allesamt aus feinem Puderzuckersand und fallen flach in das smaragdgrüne, glasklare Wasser ab. Sowohl am Strand, als auch auf dem teilweise steinigen Waldboden strecken etliche weiße Lilien ihre Köpfe der Sonne entgegen.
  

Wir haben uns den ersten, den dritten und den fünften Strandabschnitt angesehen. An letzterem haben wir es uns schließlich bequem gemacht und ein paar schöne Stunden verbracht. Da alle fünf Strandabschnitte naturbelassen sind, kann es schon mal vorkommen, dass sich ein paar Algen dort anhäufen. Dafür hatten wir die Strände fast für uns allein! Parkplätze gibt es übrigens an jedem der Strandabschnitte.




Infos: 
Von Orosei bis zum Naturpark Biderosa sind es etwa 13 Kilometer. Die Fahrt dauert ungefähr 20 Minuten und führt über die SS 125. Wenn ihr dieses Schild seht, biegt ihr in den sandigen Pfad ein.

Geöffnet hat der Park von Mai bis Oktober jeweils ab 7:30 Uhr. Auch Hunde dürfen in den Park und an die Strände geführt werden. 


 
Mein Tipp:
Liegen und Schirme werden an den Stränden nicht angeboten. Schatten gibt es hier ebenfalls nicht, sodass ihr euch einen Sonnenschirm mitnehmen solltet. Denkt unbedingt auch an Proviant!

Leider gibt es im Park und an den Stränden nur wenige Mülleimer. Bringt am besten eine Tüte mit, in der ihr euren Abfall zunächst verstauen könnt.




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