Wie bereits erwähnt, haben wir vor kurzem eine Woche auf Sizilien verbracht.
In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über unseren vierten Tag vor Ort, an dem wir unter anderem Donnafugata, Scicli und Marina di Ragusa besucht haben!
Für den heutigen Tag haben wir uns unter anderem Donnafugata vorgenommen. Gemeint ist damit allerdings nicht das berühmte Weingut sondern das gleichnamige Schloss. Nach 20 min Fahrt erreichen wir das historische Anwesen. Der Eintritt kostet 10 € pro Person und beinhaltet auch Zugang zum Park und zum Museum.
Über den Innenhof gelangen wir in die beeindruckenden Räumlichkeiten. Verteilt auf einer Fläche von 2500 m² warten etwa 30 von insgesamt 122 Zimmern darauf, ihre Geschichte zu erzählen. Allesamt beinhalten eindrucksvolle Fresken und antike Möbel. Sie sind so gut erhalten, dass man sich das damalige Leben mehr als gut vorstellen kann. Ganz zu schweigen von den vielen tollen Kleidern!
Wir passieren riesige Säle mit Decken bis zum Himmel, staunen über die edle Einrichtung und gelangen schließlich in die entzückende Bibliothek. Getoppt wird das Ganze noch von dem weitläufigen Park, der das prächtige Schloss umgibt.Überall duftet es nach Lavendel, um uns herum summt und zwitschert es. Ich blinzle in die Sonne und verfolge die Mauersegler am Himmel bis mir schwindelig wird.
Danach
statten wir Marina di Ragusa einen Besuch ab. Hier trinke ich meinen
ersten Caffè freddo, ehe wir spontan nach Scicli fahren. Die eher
unbekannte Kleinstadt gilt als Perle des Barocks. Hier geht es ruhig zu,
nur wenige Touristen verlaufen sich hierher. Ziellos schlendern wir
durch die verwinkelten Gassen und lassen uns von dem barocken Charme der
Stadt verzaubern. Herausgeputzte Lädchen locken mit allerhand
Handwerkskunst. Immer wieder stoße ich auf einen Jute-Druck der typischen Teste di moro. Leider würden sie mein Budget sprengen.
Zurück
in Ragusa lassen wir den Abend an der Chiesa Santa Maria delle Scale
ausklingen. Die hier befindliche Treppe wird von einem Lokal
bewirtschaftet und bietet einen der schönsten Ausblicke auf Ibla. Mit
einem gemütlichen Sitzpolster, einer Weinkiste als improvisierten Tisch
und einem Glas Nero d'Avola beobachten wir, wie die Sonne langsam
untergeht und Ibla in roségoldenes Licht taucht. Quanto è bella la vita... Salute!
Hier findet ihr eine Videzusammenfassung des heutigen Tages.
Den nächsten Bericht zu dieser Reise (und auch alle anderen Reiseberichte) findet ihr hier!













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