Wie bereits erwähnt, haben wir vor kurzem eine Woche auf Sizilien verbracht.
In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über unseren letzten Tag vor Ort!
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Bevor wir morgen zurück nach Deutschland fliegen, fahren wir heute noch einmal nach Agira. Es ist noch früh, als wir unsere Unterkunft in Siracusa verlassen und uns auf den Weg zu unserem Auto machen. Dieses haben wir zuvor in einer fragwürdigen Tiefgarage geparkt, die uns seitens der Vermieterin unserer Unterkunft empfohlen wurde.

Schon bei unserer Ankunft zwei Tage zuvor sind wir dort auf äußerst zwielichte "Mitarbeiter" getroffen, die allerhand dubiose Geschäfte abzuwickeln schienen. Heute ist jemand anderes dort. Als wir ihn ansprechen, holt er die Wagenschlüssel und stutz. Wir haben noch nicht bezahlt; das sollten wir laut Aussage seines Kollegen auch erst bei der Abreise tun - also heute.
Der Mann will davon jedoch nichts wissen, der Zorn steht ihm ins Gesicht geschrieben - scheinbar denkt er, wir wollen die Zeche prellen. Alle Versuche, das Missverständnis aufzuklären, scheitern. Stirn an Stirn spuckt er hasserfüllt die schlimmsten Drohungen und Beleidigungen aus, die man sich vorstellen kann.
Ein äußerst beklemmendes Gefühl, in dieser gottverlassenen Tiefgarage einem höchstaggressiven Mann ausgeliefert zu sein, der die Fäuste erhoben hat. Dementsprechend
froh sind wir, als wir (heile) im Auto sitzen! Der Schock sitzt noch
eine ganze Weile und vergeht erst, als wir Mittag am gemeinsam mit der
Familie essen. Es gibt eingelegte Sardellen, Insalata di Polpo, Pasta
mit Dreiecksmuscheln, köstlichen Thunfisch und süßes Gebäck. Ich bin
kurz vorm Platzen!
Als ich mich wieder bewegen kann, fahren wir zum Sicilia Outlet Village.
Auf dem Weg begegnen wir zwei streunenden Hunden, die mitten auf der
Straße stehen und uns erwartungsvoll anschauen. Das Tierelend bricht uns
dermaßen das Herz, dass uns die Lust auf's Shoppen vergeht und wir den
Outlet unverrichteter Dinge verlassen.

Stattdessen fahren wir zum nächsten Supermarkt und kaufen Nass- und Trockenfutter, mehrere Schälchen und Wasser. Den Abend verbringen wir damit, Ausschau nach Streunern zu halten und das Futter an verschiedenen Plätzen zu verteilen. Am nächsten Morgen sind wir zwar traurig, dass wir wieder zurück nach Deutschland fliegen aber als wir die verschiedenen Plätze des gestrigen Abends abfahren und all die leergefutterten Schälchen entdecken, geht uns das Herz auf!
Danke, dass ihr uns auch diesmal auf unserer Reise begleitet habt!
Alle Berichte zu dieser Reise (und auch alle anderen Reiseberichte) findet ihr hier!

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