In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über unseren letzten Tag vor Ort!
In dieser Nacht schlafen wir unruhig. Ob es daran liegt, dass die Heimreise näherrückt und wir gerne noch bleiben würden? Statt Löcher in die Decke zu starren beschließen wir, aufzustehen.So können wir uns den Sonnenaufgang ansehen und uns anschließend auf den Weg nach Agira machen.
Von einem nahegelegenen Strandabschnitt beobachten wir kurz darauf, wie die Sonne als feuerroter Ball langsam aus dem Meer auftaucht und ihre Strahlen über die Insel legt. Ich nehme mir fest vor, künftig öfter so früh aufzustehen.
Bis Agira fahren wir knapp
1,5 Std. Als wir ankommen ist gerade Markt. Wir bummeln entlang der
verschiedenen Stände und schmunzeln über die geringen Preise. Während
vor allem Artischocken hierzulande oftmals ein kleines Vermögen kosten,
bekommt man auf dem Markt eine ganze Kiste für 4,00 €! Wir entdecken
auch einen Verkaufsstand mit Alupfannen. Ob wir die irgendwie in's
Handgepäck kriegen? Probieren wir's aus! Für alle drei bezahlen wir
20,00 €.
In der "Bar Europa" an der gleichnamigen Piazza lassen wir uns Cappuccino und Hörnchen schmecken. Als wir im Oktober in Agira waren, haben wir es zeitlich nicht geschafft, die dem Heiligen Filippo gewidmete Kirche zu besichtigen. Das holen wir nun nach. Gleiches gilt für den kanadischen Friedhof: Ein malerisch gelegener Platz in friedlicher Idylle mit einem Blick auf den Ätna, der mir die Sprache verschlägt.
Bevor wir uns am späten Nachmittag auf den Weg zum Flughafen machen, essen wir gemeinsam mit der Familie. Es gibt frischen Ricotta, saftige Frittata, marktfrische Gambas, gebackene Artischocken, Pasta di Seppia, butterweichen Schwertfisch und diverse süße Leckereien.
Mit gefühlt 10 Kilo mehr auf den Hüften sind die auf dem Markt erworbenen Pfannen im Handgepäck nun unser kleinstes Problem! Die Wartezeit am Flughafen überbrücken wir mit einem Blick auf den Ätna. Jetzt im Dunkeln kann man gut die Lava erkennen, die zu diesem Zeitpunkt aus dem Vulkan schießt. Selbst später im Flugzeug können wir das kräftige Orangerot noch aus der Luft erkennen.
Wie schön, dass ihr uns auch dieses Mal wieder begleitet habt!




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