Olbia


Da heute sehr "brutto tempo" (schlechtes Wetter) war, sind wir rund 90 Kilometer bis nach Olbia gefahren. 









Chiesa di San Paolo


Nach Cagliari, Sassari und Quartu Sant´Elena ist Olbia die größte Stadt von Sardinien. 
Mit dem wohl am häufigsten angesteuerten Flughafen der Insel und ihrem Fährhafen ist Olbia eine wichtige Metropole für Industrie und Handel.
Schon öfter hatte ich gehört, dass die Hafenstadt über die Jahre sehr touristisch geworden sein soll und so hoffte ich auf einen Bummel durch mehrere schöne Geschäfte.




Basilika San Simplicio

Nachdem wir zunächst einen Kaffee in einer kleinen, etwas schmuddeligen Bar getrunken hatten, liefen wir einfach drauf los. Außer den Restaurants, Cafés und Eisdielen hatte allerdings fast alles geschlossen, obwohl die Mittagszeit noch nicht begonnen hatte. Sogar die Türen der beiden Kirchen im Ort waren fest verschlossen. Vor der Basilika San Simplicio tanzten dafür unzählige Konfetti-Herzen der letzten Hochzeitsfeier im Wind. 
Die Chiesa di San Paolo mit ihrer auffälligen, bunten Kuppel ist von hier etwa 800 m entfernt. Sie befindet sich im oberen Teil der Altstadt.





Etwas enttäuscht liefen wir weiter durch die Gassen der Stadt, bis wir schließlich ein schönes Fleckchen fanden, an dem wir uns niederließen. 
In dem kleinen Café Anticas Licanzias gibt es nicht nur wunderschöne, selbstgemachte Plätzchen sondern auch eine kleine Auswahl an warmen Gerichten. Die Sitzplätze vor dem Haus sind liebevoll eingerichtet und jede Sitzgruppe sieht anders aus. Für eine kleine Flasche Wasser und einen frisch gepressten Orangensaft haben wir hier 4,00 Euro bezahlt. 


Etwas später haben wir noch das Lokal Pepe Bianco besucht und dort einen Salat und eine Pizza gegessen. Das Essen war in Ordnung, aber die Toilette eine absolute Katastrophe!


Zu guter letzt bin ich schließlich noch in einen riesigen Hundehaufen getreten! 

Das wäre doch mal ein schöner Grund gewesen, neue Schuhe zu kaufen... Aber um 17:00 Uhr waren immer noch alle Geschäfte geschlossen! Ich hatte keine Lust mehr und wollte nur noch nach Hause. 

Über uns braute sich schließlich noch ein ordentliches Gewitter zusammen, sodass wir in heftigem Regen zurückfahren mussten. Überall stand das Wasser und Gullis liefen über. Eine Herde klatschnasser Schafe blockierte auf dem Rückweg eine komplette Straße. Die armen Tiere! 
Was für ein Tag... 



Auch wenn in der Hauptsaison sicher mehr in Olbia los ist, werden wir in diesem Leben wohl keine Freunde mehr. 


Info: 
Kostenlos parken kann man in der nahegelegenen Via Redipuglia innerhalb der weißen Markierungen.



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