Montag, 20. November 2017

Endlose Weite in der Lagune von Venedig - Der Lido di Venezia

Denkt man an Venedig, fallen einem als erstes die weltberühmten Gondeln, der Canale grande und die Rialto-Brücke ein. Doch Venedig hat mehr zu bieten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem endlosen Sandstrand?

Sowohl der Lido di Jesolo, als auch der Lido di Venezia gehören zu Venedigs Stränden. Letzteren haben wir an einem etwas diesigen Oktobertag besucht!



Der Lido di Venezia trennt die Lagune von Venedig vom offenen, adriatischen Meer. Ganze 11 Kilometer ist die gleichnamige Insel lang, die gerade in den Sommermonaten von Venezianern und Touristen gleichermaßen gut besucht ist. Es gibt mehrere Strandabschnitte, über deren Standorte und Wasserqualität man sich an den Hinweisschildern informieren kann, die vor den Strandzugängen aufgestellt sind.




Von der Vaporetto-Haltestelle "Ferrovia" aus fuhren wir also mit der Linie 5.1 zum Strand. Es herrschte an diesem Vormittag etwas Wind und die Sonne hatte sich hinter einer dichten Wolkendecke zurückgezogen. Nach einer Dreiviertelstunde erreichten wir unser Ziel. Während unseres kleinen Fußmarsches durch den Ort bummelten wir durch einige kleine Geschäfte und Souvenirläden. Anschließend gönnten wir uns bei der Pizzeria "Da Fabio" ein kunterbuntes Stück Pizza für 2,50 €. Buonissimo und absolut empfehlenswert!


Schließlich erreichten wir den Strandabschnitt. Eine schier endlose Weite lag vor uns. Trotz des trüben Wetters waren wir überwältigt von dem einzigartigen Panorama: Der graue Himmel schien mit dem Meer verschmolzen zu sein und der Horizont ließ sich nur grob erahnen. Außer uns waren nur eine Handvoll Menschen und einige Möwen unterwegs. 



Unzählige Muscheln in allen Formen und Farben warteten am Strand darauf, von uns aufgesammelt zu werden. So dauerte es nicht lange, bis wir die schönsten Exemplare herausgepickt hatten und uns gegenseitig wie kleine Kinder präsentierten. Schließlich liefen wir zu dem steinernen Steg hinüber. Wir setzten uns und schauten zu, wie das Wasser leicht gegen die Felsen schwappte.

Auch wenn es kein typisches Strandwetter war, haben wir unseren kurzen Aufenthalt hier sehr genossen!







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