Schon oft habe ich meinen Geburtstag in der Ewigen Stadt verbracht. Rom in der Vorweihnachtszeit ist und bleibt eben etwas ganz besonderes für mich. Und so habe ich Ende November erneut den Koffer gepackt und bin für ein verlängertes Wochenende nach Bella Roma geflogen.
In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über meinen Anreisetag!
Auch wenn mich der Wecker mitten in der Nacht unsanft aus meinen Träumen reißt, bleibe ich dabei: Frühe Flüge sind die besten! So steht uns heute der gesamte Tag in Rom zur Verfügung.
Um
7:00 Uhr hebt der Flieger ab. Aus dem Fenster beobachte ich kurz
darauf, wie die Sonne die unzähligen bauschigen Wolken in pastellfarbene
Zuckerwatte verwandelt. Statt
wie sonst mit dem Leonardo-Express geht es diesmal mit dem Bus zum
Bahnhof Termini. Das Ticket kostet 9,00 € pro Person; die Fahrt dauert
knapp 40 Minuten. Unsere Unterkunft befindet sich nur einen Katzensprung
von der Piazza Navona entfernt und ist schnell gefunden.
Nach
dem Einchecken stärken wir uns zunächst im nahe gelegenen Caffè Sant'Eustachio mit einem Kaffee und gönnen uns ein mit Krokant umhülltes
Cannolo mit Pistaziencreme. Anschließend
laufen wir durch die Stadt. Der Himmel ist strahlend blau, auch wenn
ein eisiger Wind über das Kopfsteinpflaster zieht. Obwohl ich
mittlerweile schon oft in Rom war, bin ich immer wieder fasziniert von den prachtvollen Gebäuden und der Geschichte dieser beeindruckenden Stadt.
Wir
passieren das Pantheon, suchen nach sagenumwobenen Orten und Figuren
wie dem Vicolo della Spada d'Orlando und dem seltsamen Facchino und
futtern unterwegs köstliche Supplì.
Während des Heiligen Jahres in Rom zu sein ist besonders, aber eben auch besonders voll. In der Warteschlange zur Kirche Sant'Ignazio kommen wir auch nach 20 Minuten keinen einzigen Schritt voran, weshalb wir unverrichteter Dinge weiterziehen.
Stattdessen schlendern wir gemütlich über die Via del Corso und bummeln durch die vielen Geschäfte, bis wir die Piazza del Popolo erreichen. Im Anschluss suchen wir den Palazzo Zuccari auf: Dieser ist für sein Eingangsportal bekannt, das ein riesiges Monstermaul zeigt. Traut man sich hinein, findet man im Innern eine Bibliothek vor.
Nachdem wir uns oberhalb der Spanischen Treppe eine Weile die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, spazieren wir durch die malerische Via Margutta zurück. Die Gasse ist hübsch herausgeputzt und weihnachtlich geschmückt.Auf dem Weg zum Trevibrunnen lassen wir uns eine Portion Nudeln bei Pastasciutta schmecken. Am Brunnen angekommen bin ich irritiert: Bei meinem letzten Besuch wurden die Besucher noch nicht durch verschiedene Aufsteller geleitet.
Vielleicht ist es in den nächsten Tagen ein wenig leerer hier. Morgen steht jedenfalls erst mal der Petersdom auf unserer Liste!










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